Nintendo Gamecube: Der Preis ist heiß

Is schon ein riesen Problem, wenn man so rasant Spielzeug entwickelt und herausbringt, dass die Verkaufszahlen der alten Produkte drohen, ein klein wenig abzusacken. Nintendo hat sich da nen prima Trick einfallen lassen: Einfach die Verkäufer Preispolitik betreiben lassen.

Anstatt einfach nur die Kohlen auf den Tisch zu knallen, kann es sich also lohnen, allen Mut zusammen zu nehmen und eigenen Preisvorstellungen an der Ladentheke höflich Ausdruck zu verleihen. Der Preispolitik-Verlagerungstrick hat sich bereits bewährt. Seit Mai diesen Jahres hat Sony den Preis der PS2 freigegeben, und nun soll ab 27. Oktober der Gamecube auf diese Weise Aufschwung erhalten. Immerhin, bei der PS2 hat diese Strategie dazu geführt, dass die Verkaufszahlen übers Jahr hinweg hoch geblieben sind.

Gleicher Effekt ist auch beim Gamecube beabsichtigt. Es kann sich also durchaus lohnen, sich an der Volkshochschule in einem Crashkurs solide Grundkenntnisse (und die hohe Kunst) des Feilschens anzueignen. [bda]

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