Logisch ist das nicht

Nachdem in Großbritannien die ersten Verkaufsautomaten für Handys gesichtet wurden, ist in Atlanta in den USA ein ähnliches Gerät entdeckt worden, das Apple-Produkte wie iPod und Shuffle anbietet. So weit, so gut.

Es gibt aber einen wichtigen Unterschied: Die Handys werden mit Prepaid-Karte ausgespuckt, man kann sie also sofort dazu benutzen, wofür sie gedacht sind, nämlich zum Telefonieren.

Aus dem Verkaufsautomaten am Flughafen von Atlanta dagegen kommen iPods, die leer sind. Man kauft sich also vor einem langen Flug ein Gerät, das die Zeit vertreiben soll, es aber gar nicht kann.

Es sei denn, man hat einen Laptop mit Musikdateien und iTunes drauf, um Songs auf den iPod zu überspielen. Dann allerdings hätte man lediglich ein Paar Kopfhörer gebraucht, um im Flieger Musik zu hören, oder?

Eigentlich macht das alles nur Sinn, wenn einem in letzter Minute siedendheiß einfällt, dass man kein Mitbringsel für den schwererziehbaren kleinen Bruder der neuen Flamme dabei hat. Dann aber sollten die Automaten-iPods in Geschenkpapier verpackt sein. Andererseits – das wird den kleinen Bruder am wenigsten interessieren …

[dj]

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