IBM überarbeitet 3D-Video-System

IBM will mit auf den 3d-Video-Markt als Preisbrecher auftreten und hat ein neues 3D-TV-System angekündigt, das lediglich etwa 1.000 Dollar kosten soll (im Moment liegen die meisten Systeme bei 1.800 Dollar). Sonderliche Nachfrage dafür gibt es ehrlich gesagt auch nicht, denn ohne 3D-Brille geht immer noch nichts und 3D-Filme sind auch rar. IBM scheint also eher auf die Zukunft zu setzen.

Das neue System funktioniert nur bei DLP-Fernseher und benötigt lediglich einen Projektor und nicht wie, wie die älteren Systeme, die rechte und linke Perspektive simuliert haben. Das IBM-Gerät ist einfach ein schwarzer Kasten, der an einen DLP-Projektor oder Fernseher mit einem 3-Pin-Stereo-Stecker angeschlossen wird.

IBM hat es geschafft, die Video-Frames zu alternieren, so dass der Eindruck doppelter Projektoren ohne zusätzliche Kosten entsteht. Das bedeutet, dass es zusätzliche Video-Frames gibt – und zwar viele. Normales „Live“-Video hat 30 Frames in der Sekunde, aber dieses Gerät verarbeitet 144fps. Zuerst sieht man die Frames aus der linken und dann aus der rechten Perspektive, so dass das Bild ein authentisches dreidimensionales Aussehen erhält.

Big Blue hat noch keinen Partner für die Herstellung gefunden, aber das Produkt scheint mit OpenGL und Direct Draw kompatibel zu sein.

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