Game over für N-Gage

Statt eines langsamen, qualvollen Todes zieht Nokia seinem Game Phone N-Gage nun die Stecker. Keine künstliche Beatmung, keine Sondennahrung in Form von Entwicklungszeit wird dem stark angeschlagenen Patienten mehr zuteil.

Ins Leben gerufen wurde N-Gage vor rund zwei Jahren und hat damals prompt einen Instant-Presse-Hype hervorgerufen. Manche allerdings sprachen angesichts seltsamer Lösungen und Designschwächen von Anfang an von einem Todgeweihten. Sie sollten Recht behalten. Die Verkaufszahlen waren auch aus diesen Gründen beileibe nicht herzerfrischend.

Zwar verpasste Nokia im Jahr 2004 N-Gage noch eine Eigenblutbehandlung und entließ ein gesundetes N-Gage QD zurück ins Leben. Doch die Verkaufszahlen blieben weiterhin ein gewaltiges Stück hinter den Erwartungen zurück.

Nokia indes möchte sich künftig auf Musik- und Video-Mobilien konzentrieren. Erst ab 2007 wollen sie zum Mobilgamemarkt zurückkehren. Ruhe sanft, N-Gage. Du wirst da oben nicht einsam sein. Im Gaming-Portables-Himmel ist Gesellschaft unvermeidlich. [bda]

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