New Orleans: Leben im Fluß jetzt mit Frei-Internet

New Orleans. Die Stadt der Geisterbeschwörer, so titelte am Freitag die Süddeutsche Zeitung auf der Seite Drei, will den wenigen Zurückgekehrten die Kommunikation erleichtern und errichtete das US-weit erste städtische kabel- und kostenlose Internetsystem. Das klingt ja sehr nobel, doch macht es Sinn? Ich meine, soll das die Menschen zur Heimkehr bewegen?

Die Fakten: Erst 75000 Menschen sind drei Monate nach der Zerstörung durch Katrina wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Rund 50000 Häuser müssten dringend abgerissen werden. Und noch längst nicht alle der 110000 überfluteten Häuser wurden schon überprüft. Etwa 40 Prozent der Stadt hat noch immer keine Stromversorgung. Das dürfte der Hauptgrund für ausbleibende Rückkehrer sein. Ob kostenloses Internet das wett macht? Wohl kaum. [bda]

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