Gegen den Mega-Wahnsinn: Die Ein-Pixel-Kamera!

Wow, das nenn’ ich ein wirklich extrem cooles Gadget. Naja, ok, Gadget is jetzt im Normalfall nicht gerade der Begriff, der einen (oder zwei) Künstler glücklich macht... Und ich will den Erfindergeist hinter dieser Ein-Pixel-Kamera alles andere als kränken. Sagen wir also alle gemeinsam das Wort: Kunst!

Shinya Matsuyama und Makoto Hirahara haben diese Kubus-Lämpchen designed. Technisch gesehen ist das auch mitnichten eine Kamera. Doch was soll’s? Der Begriff ist wie er sein sollte: eben griffig. Und obendrein leicht zu merken. Und dann irgendwie doch wieder total richtig, denn man kann natürlich einen Kubus als ein einzelnes Bildelement begreifen… und sich so ein leuchtendes Mosaik zusammenstellen.

Jeder Würfel hat ein Schalterchen an der Unterseite und rote, blaue und grüne LEDs. Auf einen einfarbigen Grund gelegt, zeigt die Ein-Pixel-Kamera den möglichst genau entsprechenden Farbton an. Legt man das Lämpchen auf einen bunt gemusterten Untergrund, so erzielen die LEDs einen farblichen Mittelwert. Ich hätte bitte gerne mal 50 Stück zum Rumprobieren… Ich denke da spontan an eine Art Kunst-Remix von Hockneys Swimmingpools. Oder Spielereien mit Plakaten von Mike Kelley, der sich ja viel mit Transparenz beschäftigt. Wenn auch im psychologischen Sinne. Ich kann’s nicht leugnen, ich trüle schon. [bda]

  1. Im Grunde ist der Begriff Pixel für dieses Kunststück völlig falsch. Es sind eindeutig Voxel, den sie sind dreidimensional!! Also Volumen-Pixel.

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