Verbrechensvermeidung à la Japonaise

Langsam beginne ich tatsächlich zu glauben, dass das Leben in Japan wahnsinnig gefährlich ist. Doch statt Hubschraubereinsatz setzen Japaner auf Geräte wie folgendes: Dieses Crime-Prevention Phone kann zwei Notruf-Nummern speichern, angerufen und als GPS verwendet werden. Zusätzlich gibt’s nen Panikknopf, der schrillen Alarm aktiviert. Wird im Mietverfahren vergeben und schlägt mit monatlich umgerechnet 10 Euren zu Buche. [bda]

  1. Ich schrieb doch, ich beginne zu glauben… Und: Ja, mir ist bekannt, dass es überall böse Menschen gibt, die Kinder entführen, ermorden oder wer weiß was tun. Deswegen muss ich aber noch lange nicht jedes mal in Betroffenheitskaskaden ob der schlechten Welt ausbrechen, sobald wieder einer ein Alarm-Fon auf den Markt wirft. Und: Es steht schlichtweg nirgendwo von mir gechrieben da, dass ich das für eine schlechte Idee halte. Gegen welche Windmühle kämpfen sie?

  2. Hallo,

    Diese Geräte sind auf de Markt gebracht worden, nachdem in letzter Zeit mehrere Kinder entführt und getötet wurden.
    Ensprechend ist auch die Verwendung: für Kinder, damit diese sich in solchen Situationen helfen können. Keine schlechte Idee.

    PS:
    das ist in jeder japanischen Zeitung nachzulesen und auch unter dem von Ihnen angebrachten Link

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