Sega holt’s Hirn zurück

Sega hat in Kooperation mit einem Professor Kawashima von der Universität Tohoku einen „Gehirntrainer“ entwickelt. Der Wissenschaftler ist der Meinung, dass sich durch die Wiederholung einfacher Mathe-Aufgaben das Hirn stimulieren und trainieren lässt. In Japan ist daraus fast schon eine Art Kult geworden.

Dabei geht es gar nicht mal um echte Senioren, sondern um alle über 35, also die Wählergruppe von Herrn Oettinger. Sega hat für diese gebrechlichen Menschen einen Hirntrainer in einen Buchumschlag gepackt, der aussieht wie ein Art Taschenrechner. In den ersten beiden Monaten sind von dem Gerät in Japan 32.000 Stück über den Ladentisch gegangen, und zwar für 44 Dollar das Stück.

Wobei ich mich dann frage, ob nicht der Eierverkäufer auf dem Markt ein verkappter Einstein ist. „Acht Eier zu 20 Cent“, „Zehn Eier zu 17 Cent“ – wahrscheinlich hat der Mann irgendwo mindestens eine Zeitmaschine stehen.

[dj]

  1. Das ist auch ein Spiel für den Nintendo DS. Dabei kann man nicht nur einfache Matheaufgaben lösen, sondern auch japanische Texte schnell vorlesen – was bei einer Vielzahl von chinesischen Schriftzeichen (über deren Aussprache man sich nicht unbedingt klar ist) gar nicht so einfach ist. Noch schlimmer: Wenn man gar kein Japanisch kein.

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