2006: Morituri te salutant!

Blöd, wenn das neue Jahr gleich mit ner Beerdigung losgeht... Aber so ist das Leben. Nach jahrelangem Rechtsstreit hat Vladimir Deriugin Junior nun den Kürzeren gezogen. Und muss sein Haus in Tacoma, Washington, abreißen.

Dabei sieht das Haus, für das in ganz naher Zukunft ein Requiem gespielt werden muss, wunderschön aus. Ein völlig anarchisches Gebäude. Bizarr. Zugegeben, manche Leute bezeichnen es auch als Augenpest… Hier gibt’s haufenweise Fotos davon.

Es wurde 1880 erbaut und steht seitdem eigenwillig in der Landschaft herum. Und das auch noch an exponierter Stelle. Deriugin indes will angeblich verkaufen. Das Grundstück wohlgemerkt, auf dem sein Haus als Firmenzentrale hätte fungieren sollen, nicht das Gebäude selbst. Er schätzt, er habe rund zwei Millionen über die Jahre an „research and development“ in seine Hütte gesteckt. Er macht sich keine Hoffnungen, die zwei Millionen aus dem Verkauf rauszuholen. Und ich dachte immer, nur hier in Deutschland wären die Bauauflagen so gnadenlos… [bda]

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