Mikrovehikel mit mirakulösem Stehvermögen?

Helm, Witterung, Verletzungsgefahr. Die Widrigkeiten des motorisierten Zweirad-Fahrens sind mannigfaltig. Und machen gleichzeitig den Reiz des Ganzen erst aus. Versucht ein Zweiradhersteller prophylaktisch, Gefahren einzugrenzen, so kommen oft die in der Gilde verlachtesten Verkehrsgadgets dabei heraus. Ich sage nur: Überrollbügel-Roller! Als wolle der Hersteller den Fahrer koppheistern lassen...

Jetzt versucht wieder eine Firma, hinterrücks das Sissytum unter die Motorrad Amigos zu bringen. Die Design Gruppe TECA hat ein erstaunliches Konzept-Mikrovehikel entwickelt. Erstaunlich nicht deswegen, weil es aus einer Karbonfaser-Verbindung und Bienenwaben besteht. Und auch nicht, weil sich durch die gegebenen Leichtigkeit und den Formfaktor die Leistung enorm steigert und Sprit ohne Ende gespart wird…

Erstaunlich vor allem deshalb, weil ich mich frage, was an einer Ampel oder Kreuzung passiert? Fällt das Mikrovehikel dann um? Oder wird dann durch eine verborgene Mechanik gar ein kleines Ständerchen ausgefahren? Und: Ganz davon abgesehen, dass es da drin wohl recht eng zugeht, man offensichtlich keinen Helm benötigt und auch Wind und Regen einen künftig kalt lassen könnten, wo ist denn bitte eigentlich die Tür? Keine Antwort auf der TECA Seite. Dafür aber ein sehr ansehliches Minoura Fahrrad-Multitool. Hier. [bda]

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