Pong-Uhr in der juristischen Klemme

Der Hersteller der Pong-Uhr, Buro Vormkrijgers, hat böse Post von Atari bekommen, wie er mitteilt:

„ATARI wollte, dass wir die Website sofort schließen und die gesamte Produktion stoppen. Als Grund wurde genannt, dass ATARI die Rechte am Namen „Pong“ und den Spiel-Charakteristika habe und dass wir diese in ihren Augen verletzen würden. Selbstverständlich hatten wir keine Ahnung, dass wir mit Urheberrechten in Konflikt geraten würden, als wir die Pong-Uhr entwickelten.“

Das Ende vom Lied: Atari hatte glücklicherweise ein Einsehen und Buro Vormkrijgers darf jetzt eine Limited Edition von 400 Uhren herstellen – als Hommage. Was bedeutet, dass es a) noch dauern wird, b) jeder, der heiß auf so eine Uhr ist, rechtzeitig vorbestellen sollte.

[dj]

  1. patente schon. copyright dagegen nicht, allerdings wäre es schwer, bei „pong“ die geistige mindest-schöpfungshöhe zu beweisen. einfacher geht das mit dem markenrecht. das hält lange vor.

    und mitten in diesem schlamassel, versuch mal ne firma wie atari zu verklagen. viel spass.

  2. Namensrechte, Patente, geistiges Eigentum —
    ich kann’s bald nicht mehr hören. Dazu Milliarden Anwaltskanzleien, die davon (gut) leben.
    Als Normal-Geborener kommt man so leicht in Konflikt mit Firmen wie nie zuvor. Webseite selber basteln? Ohne Anwalt geht’s ja kaum noch.
    Um zum Gadget zurück zu kommen: hätte gerne eine Ponck-glogg gehabt, obwohl sie viel kleiner ist, als die Abbildungen vermuten lassen.
    Bei Mini-Auflage und grosser Nachfrage wird sie wohl unerschwinglich werden :-(

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