Größenwahn oder ehrgeiziges Zukunftsprojekt?

Die Menschheit braucht anscheinend Träume. Visionen, die größer erscheinen als alles bisher Dagewesene. Und da die Welt langsam ein wenig eng wird und es nicht mehr allzu viel aufzuteilen gibt (ok, Afrika ist an die Seuchen verloren, ein vermutlich bald schon toter Kontinent - aber wer will da dann hin? Eben!), bleiben ja noch die unendlichen Weiten des Weltraums. Zugegeben, auch der ist um die Erde herum bereits ziemlich zugemüllt, trotzdem: Welche Nation auch immer als erstes den Raum-Aufzug gebacken kriegt, wird vermutlich auch exklusiv lukrativen Handel mit Außerirdischen treiben und dabei immens reich werden.

Der Raum-Aufzug an sich ist easy planning: Einfach ein Gegengewicht samt mehrere Meter dickem Aufzugkabel in knapp 100000 Kilometer Höhe bugsieren, das war schon der größte Akt. Kosten soll das ganze etwa zehn Milliarden Dollar. Dafür wird dann irgendwann in der Zukunft gaaanz viel gespart, nämlich bei jeder Aufzugfahrt 98 Prozent eines Shuttlestarts. Wow. Ihr merkt schon, ich bin mehr als skeptisch. Allein die Vorstellung, auf einer eventuell mit Unwucht rotierenden Erde zu leben… nee, danke. Aber andererseits, ich wär vor 25 Jahren auch nicht auf die Idee gekommen, dass ich mal nen 2,5 Kilo Klappcomputer mein eigen nenne… [bda]

  1. Hallo, Ich habe mal ein SciFi roman gelesen wo genau so ein Aufzug gebaut wurde. Leider gab es ein problem, das Seil riss, und wickelte sich ein paar mal um den Planeten (glaube es war Mars ein dem Buch) und zermalmte alles unter sich… tja, schade.

  2. Hallo, Ich habe mal ein SciFi roman gelesen wo genau so ein Aufzug gebaut wurde. Leider gab es ein problem, das Seil riss, und wickelte sich ein paar mal um den Planeten (glaube es war Mars ein dem Buch) und zermalmte alles unter sich… tja, schade.

  3. Genau, echt fies von Dir, das mit Afrika. Aber Du hast ja auch die Weltmeere vergessen. Da kann man doch auch ganz einfach ein Kabel rein werfen, oder?

  4. Die Idee zum Weltraum-Lift stammt übrigens schon aus den 50ern, vom (u.a.) „2001“-Autor Arthur C. Clarke (und ebenso das Konzept des geostationären Satelliten)

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