DRM lutscht MP3-Player aus

Jetzt gibt es ein weiteres handfestes Argument gegen DRM: Bei einer Reihe von Tests wurde festgestellt, dass die Wiedergabe von Songs mit WMA 10 DRM 25 Prozent mehr Energie verschluckt.

Der Creative Zen Vision rutschte von 16 Stunden Wiedergabezeit auf 12 ab, als er nur WMA 10 DRM-Songs abspielte. Bei anderen MP3-Playern sah es ähnlich aus. Dabei ist nicht allein WMA DRM der Schurke, sondern auch das FairPlay (Schöner Name übrigens. Orwell lässt grüßen.) DRM von Apple: Da sinkt die Leistung um acht Prozent.

Auf lange Sicht verkürzt DRM so auch die Haltbarkeit von MP3-Playern, da sie öfter aufgeladen werden müssen. Schönen Dank.

[dj]

  1. So ein Unsinn! Wieviel Schuld DRM an der kürzeren Akkulaufzeit wirklich hat, ist überhaupt nicht feststellbar, da unterschiedliche Audio-Codecs miteinander verglichen wurden. Es ist seit Jahren bekannt, dass WMA und AAC höhere Hardwareanforderungen als MP3 haben. WMA-DRM gegen reines WMA bzw. M4P gegen M4A wären sinnvollere Vergleiche gewesen. So ist der Test nutzlos.

  2. hm. wenn das ding mit mp3s drauf 16 stunden läuft, mit itunes 15 und mit wma 12, was ist daran nicht vergleichbar? die rechenleistung zum dekodieren macht den unterschied im stromverbrauch aus. ach, und „wma-drm gegen reines wma“? what? wer will denn bitte freiwillig wma benutzen, wenn nicht der online-musikshop es diktiert?

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