Apple gegen Apple: All You Need Is Love Cash

Zeit für eine Geschichtslektion: Es gab einmal eine Band namens Beatles, die war seeehr erfolgreich (guckt mal im Plattenschrank Eurer Eltern nach). Wie alle Künschtler, die mehr Geld als Verstand haben, meinten sie dann irgendwann, eine eigene Plattenfirma gründen zu müssen, die sie Apple nannten. So weit, so gut. Die Jahre gingen ins Land, man zerstritt sich, heiratete Japanerinnen oder Groupies, ließ sich über den Haufen schießen und so weiter und so fort.

Dann tauchte diese Computer-Firma auf, die sich ebenfalls Apple nannte. Großer Freudentag in der Anwaltskammer, ewig langes Verhandeln, schließlich Frieden. Bis jetzt. Teil der Einigung zwischen Apple (Musik) und Apple (Computer) war nämlich, dass Apple (Computer) sich aus dem Musikbusiness heraushält. Jetzt aber gibt es iTunes, das ja wohl irgendwas mit Musik zu tun haben soll. Sieht Apple (Computer) aber nicht so. Auf die neuen Anwaltsschreiben von Apple(Musik) antwortet man, dass es sich nur um einen „Mechanismus zur Übertragung von Daten handelt“. Jetzt hab ich’s endlich amtlich, weshalb U2 so sind, wie sie sind: Die machen keine Musik, die machen Daten.

[dj]

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