Appetit gut, aber müde, immer müde …

Und zwar mit gutem Grund: Forscher haben herausgefunden, dass die Hälfte der Bevölkerung chronisch unter Jetlag leidet. Oder besser gesagt, unter einem ähnlichen Syndrom. Und es gilt natürlich auch nur für Industriegesellschaften und nicht für Kulturen, wo man ein Flugzeug noch nicht mal gesehen hat.

Was also die Herren Experten wirklich sagen wollen, ist, dass es so etwas wie ein natürliches Schlafmuster gibt und dann ganz viele, die davon abweichen. Wenn ich also um halb acht ins Büro gehe und mein Berliner Mitbewohner just in diesem Moment zur Tür reinwankt, um sich hinzuhauen (also nur theoretisch natürlich), ist einer von uns beiden auf dem Holzweg. Da wir aber alle durch Ladenöffnungszeiten, Arbeitszeit, den Anfang von Kinofilmen, die Sperrstunde etc. in ein Zeitkorsett gezwängt sind, laufen die meisten von uns neben sich her. Das soll unter anderem dazu führen, dass die meisten Leute dann aufhören zu arbeiten, wenn sie gerade ihren Leistungshöhepunkt haben. Mit dem machen sie dann was Sinnvolles.

[dj]

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