Wohnklo mit Stil

Wohnklo. In New York oder in Tokio gibt’s sowas. Und sicherlich auch noch anderswo, aber in USA oder Japan ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Wohnklobewohner noch irgendwo 90 Dollar rumliegen haben. Für dieses Spülkasten-Waschbecken. Dann brechen dort goldene Zeiten an: Waschen, Zähneputzen, Scheißen... alles auf nem Drittel Quadratmeter - Hurra! Ums mit Antonin Artaud zu sagen: “Da, wo es nach Scheiße riecht, riecht es nach Leben.“ Also: Freuen! Nicht gleich umbringen! Vielleicht gibt’s dafür ja irgendwann nochmal erschwinglich nen Spüleinsatz für schmutziges Geschirr. Dann bricht der Luxus vollends aus, ha! [bda]

  1. Auf jeden Fall spart es allem Anschein nach Wasser, da es nach dem Zähneputzen wohl zum Spülen benutzt wird. Um es noch weiter zu kombinieren muss man sich nur verkehrt herum auf das Klo setzen. Dann geht alles gleichzeitig. Nur den Wunsch zu kotzen sollte man dann unterdrücken…

  2. Man merkt, der Autor war noch nicht in Japan und hat den Sinn nicht verstanden..

    Die Waschstelle ist nur zum Händewaschen gedacht und soll gleichzeitig Wasser sparen..

    Abgesehen davon, ist dieses Teil ja *uralt* und japanische Klos sind richtig Hightech..

    Allerdings… japanische Fräuleins lassen gerne ständig die Spülung laufen, damit keiner das „Geplätschere“ hört.. die Folge ist ein sehr hoher allgemeiner Wasserverbrauch…

    Deswegen gibts inzwischen modernere Wohnklos mit Begleitmusik..

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