Sie nannten sie Robo-Chick…

Oder vielmehr Cheri Robertson, aus St. Louis, seit fünfzehn Jahren blind. Doch jetzt hat sie sich am Dobelle Medical Institut in Portugal operieren lassen - und kann wieder sehen! Allerdings sind es mehr Lichtblitze und Konturen, die Robertson jetzt wahrnehmen kann. Ihr sind Elektroden ins Gehirn eingepflanzt worden. Von einer winzigen Kamera aus werden Videosignale an einen Computer gesendet, der die Signale weiterverarbeitet und über Kabel, die links und rechts am Schädel eingestöpselt werden, ans Gehirn weitergegeben. Problematisch ist momentan noch, dass der Computer, den sie dafür mit sich rumschleppen müsste, um fünf Kilogramm wiegt. Und momentan hält sie das Blitzgewitter im Hirn nur eine Stunde pro Tag aus. Trotzdem: Klingt viel versprechend. Allerdings ist die Methode nur anwendbar bei Blinden, die früher sehen konnten. [bda]

[via slashdot]

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