Pirate Bay ist wieder online

Lange hat es nicht gedauert. Nach zwei Tagen war der (nach eigenen Angaben) grösste BitTorrent-Tracker des blauen Planeten, mit dem lustigen Namen "Pirate Bay" wieder online.

Das bedeutet für euch, liebe Gizmodo-Leser, dass ihr den kostenlosen Dienst wieder in Anspruch nehmen könnt, um legal eure Daten zu übermitteln. Wir wollen natürlich nicht, dass ihr irgend etwas Ungesetzliches tut. Wir wissen auch, dass ihr nicht etwa Musik oder Filme verkaufen und dadurch gegen das Urheberrecht verstossen wollt.

Aber eine kostenlose Weitergabe an mehrere, wenn nicht gar viele andere Kunstliebhaber berührt das Recht der öffentlichen Verbreitung, das allein dem Urheber zusteht. Ersatzweise – wie im Fall einer Radiosendung – erhält der Urheber dafür Lizenzgebühren.

Wir möchten also, dass ihr vor der Benutzung einer P2P-Plattform bei der GEMA anruft und nachfragt, wieviel die Verbreitung kosten würde, und ob das Geld auch wirklich direkt zum betreffenden Urheber gelangt. Wenn ihr das wirklich alle macht, müsste das eigentlich eine gewisse Wirkung haben. Zumal der kommerzielle Verwerter dieser Verbreitung ja nicht ihr seid, sondern euer Internetprovider.

Danke schon mal im voraus. (Wer mehr über den alltäglichen Urheberrechtswahnsinn lesen will, kann das in unserem Bootsektor-Weblog tun, aktuell „Internationale Konflikte durch Piraterie„)(Und auf Pirate Bay sehr zu empfehlen „Legal Threats„. Top-Unterhaltsam). [fe]

Die angekündigte „Bagatellklausel“ des neuen Urheberrechts kommt nicht. Machen sich unsere Kinder mit Kopien von Filmen und Spielen strafbar? Jetzt nachlesen auf Active Home

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