Die Brille bringt’s

Das sind die Situationen, die einem den Sonntagmorgen verderben: Am Samstag wieder zuviel getrunken, endlos geredet, sich selbst wer weiß wie charmant/intelligent/eloquent vorgekommen – und zum Schluss menschenseelenallein herumgestanden.

Am Media Lab des MIT arbeitet Rana El Kaliouby an der endgültigen Lösung des Problems. Gut, eigentlich möchte sie Autisten helfen, aber das sind wir ja eigentlich alle ein bisschen hier draußen im Gadgetland. Die Wissenschaftlerin entwickelt eine Brille, die mit einer kleinen Kamera ausgerüstet wird, die die Mimik der Gesprächspartner aufnimmt und an einen Handheld-Computer weitergibt. Der wiederum analysiert die Bilder und meldet mit einem Schlag auf den Hinterkopf einer leichten Vibration, wenn man ins Schwafeln gerät. Das wird ja richtig lustig werden auf den Nerd-Partys der Zukunft, wenn alle so eine komische Brille aufhaben und ständig zucken … (was es mit den roten Augen auf sich hat, weiß ich allerdings nicht).

[dj]

[Danke an Oliver]

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