Zeit am Ohr

Dass man sich angesichts kaum überschaubarer Gadget-Fluten darum bemüht, möglichst viele Geräte zu integrieren, ist ja ehrenhaft, aber ein bisschen Nachdenken, was eigentlich sinnvoll ist, schadet auch nicht. Eine Uhr, die gleichzeitig Bluetooth-Headset ist, ist jedenfalls mindestens merkwürdig. Das Bluevoice, das im November auf den Markt kommt, behauptet von sich, die Träger von Bluetooth-Headsets von dem Gefühl zu befreien, sich den ganzen Tag wie ein Cyborg zu fühlen. Dagegen hat das Tragen von Armbanduhren im Ohr eher Monty-Python-Qualitäten.
Tragen soll man das Bluevoice als Armbanduhr, die bei Bedarf (also einem Anruf) ans Ohr geklemmt wird. Bei der Uhr kann man zwischen analogen (127,95 Dollar) und digitalen (119,95 Dollar) Modellen wählen. Sollte irgendjemand das Bluetooth für eine tolle Alternative halten, mögen er sich bitte melden und seinen Irrglauben begründen.

[dj]

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