Es lebe der Durchschnitt!

Der Künstler Jason Salavon liebt den Durchschnitt. Das ist an und für sich nichts besonderes. In diversen Studien wurde versucht, die These zu untermauern, dass im Durchschnitt Schönheit liegt. Und in vielen Schulklassen wurde der versuch wie folgt nachgestellt: Man nehme gleich große Portraits aller Mädels (oder Jungs), verblende sie mit spezieller Software, und schaut dann, wem das Durchschnittsportrait am ähnlichsten sieht. In den Meisten Fällen waren sich die Mitschüler auch einig, dass die am ähnlichste Person auch die attraktivste sei.

Jason Salavon praktiziert diese Methode jedoch nicht mit Schülerportraits, sondern mit Playboy Centerfolds. Und zwar immer jahrzehntweise. Und was lernen wir daraus? Beispielsweise, dass die sechziger Jahre vom Hautton her fleischiger sind als die 70er, 80er oder 90er. Oder dass die 70er weicher wirken als die anderen Jahrzehnte und die 90er recht kühl rüber kommen. Anyway, interessante Arbeit. Sehr malerisch, vom Ergebnis her betrachtet. [bda]

[via neatorama]

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