Jetzt isses raus: Der iPod hat Zukunft!

Das oberste Gremium in Sachen Coolness hat sich positiv zur neuen iPod-Generation geäußert. Walter Mossberg und Cathereine Boehret verkünden im Wall Street Journal:

„Unser Urteil: Die neuen iPods sind vielseitiger und kosten weniger als jemals zuvor. Eine noch größere Verbesserung allerdings ist die neue iTunes-Software, obwohl sie einen großen Nachteil hat – die coolste neue Funktion ist grafisch so aufwändig, dass sie auf einigen älteren Rechnern nicht funktioniert.“

Also echt mal. iTunes ist das Größte seit geschnitten Brot? Dass das Wall Street Journal nicht unbedingt ein ausgesprochener Gegner eines proprietären DRMs ist, war ja zu erwarten, aber das sie sich wegen Cover Flow so nassmachen … Cool waren echte Cover von Vinyl-Scheiben; die bunten Winzbildchen dagegen sind einfach nur lächerlich.

[dj]

  1. @ Marcus: Ich habe nichts gegen Apple per se. Was ich gegen Apple, aber auch gegen MS und andere haben, ist unfairer Umgang mit dem Kunden. Und iTunes ist das. Das ist übrigens keine verschrobene Einzelmeinung, sondern eine Position, die z.B. in den skandinavischen Ländern, aber auch in Frankreich von staatlichen (!) Verbraucherschutzstellen vertreten wird. Nur in Deutschland mag sich das einschlägige Ministerium ja nicht äußern, ob nun eine Grüne oder ein Schwarzer da auf dem Chefsessel sitzt …
    Und Apple-Fans, die alles, was von Jobs kommt, gut finden, weil es „irgendwie gegen Microsoft“ geht, sollten wirklich mal die Augen öffnen. Die Strategie „Marketing ist wichtiger als das Produkt“ scheint leider auch bei Apple zu greifen, zumindest was die iPod/iTunes-Schiene angeht.

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