BenQ: Auch bei MP3-Playern Marketinggenies

Ich schätze mal, dass bei einer Umfrage nach den 10 unbeliebtesten Unternehmen in Deutschland BenQ einen der führenden Plätze belegen könnte. Das ist unseren Freunden aus Asien aber offenbar nicht genug. Der neue MP3-Player MusiQ, der im Design einer Armee-Erkennungsmarke auf den Markt kommt, wird mit einer Kampagne beworben, auf die unsere amerikanischen Kollegen hochallergisch reagieren: Das Setting erinnert nämlich fatal an die Ruinen des World Trade Center. Der Player selbst, erhältlich ab dem 4. Dezember, dürfte für erheblich weniger Aufsehen sorgen: 512 MB für 88 Dollar, der Preis für 1GB ist noch nicht bekannt.

[dj]

  1. Das sich laut den amerikanozentrischen Kollegen nur einheimische Hersteller mit den Ruinen des WTC schmücken dürfen wie zB die Silverado Werbekapagne und nur Hollywood mit der Tragödie direkt Profit machen darf während von der US Enterteinment Industrie jede weltweit stattfindende Katastrophe für den schnellen Dollar vermarktet wird ist ja bekannt. Ich hatte gehofft das nicht auch der deutsche Ableger der Gizmodo Seite in diese grenzdebile Kerbe haut welche davon zeugt das sich nicht mit der Botschaft der Werbung auseinandergesetzt wurde sondern nur ein Beissreflex ausgelöst wurde dem anscheinend ohne zu zögern oder nachzudenken nachgegeben wurde. Zur journalistischen Seite des ganzen wäre eigentlich nur erwähnenswert wie unreflektiert hier generelle Schuldzuweisungen an BenQ gerichtet werden während die Gesamtsituation mit Siemens wohl doch ein kleines bischen komplexer ist. Aber was schreibe ich eigentlich, ihr seid ja halt doch nur Blogger und keine erntzunehmenden Journalisten.

  2. Lieber foip, mal abgesehen von Deiner Rechtschreibung und Grammatik: Keinesfalls hauen wir in die selbe Kerbe wie die US-Kollegen, sondern erwähnen lediglich, dass die allergisch reagieren. Das ist eine Feststellung, die sich auf deren Verhalten bezieht und die BenQ-Kampagne mit keinem Wort bewertet. Auch das tatsächliche Verhalten von BenQ ist hier nicht beurteilt; es wird lediglich festgestellt, dass die Firma in Deutschland nicht gerade beliebt ist, was ja ebenfalls wohl kaum von der Hand zuw weisen ist. Also: Erstmal Lesen und Analysieren lernen und dann Urteile über Journalismus abgeben. Es soll da so Einrichtungen namens Schule geben, wo man das angeblich beigebracht bekommt.

  3. Jeder der es schafft öfter ‚wurde‘ in einem einzelnen Satz zu verwenden als foip sollte auf der Stelle mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet werden..

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