Zune: Guerilla-Marketing oder Panne?

Ob das nun der Versuch ist, speziellere Zielgruppen auf den Zune anzusprechen? In den USA musste ein zwölfjähriges Mädchen, das von der Mama einen brandneuen Zune zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, feststellen, dass der nicht sooo brandneu war, sondern dass sich ein eindeutiger Film mit mehr als anderthalb Stunden Spielzeit auf dem Gerät befand. Da sich in dem Amateurstreifen zwei Herren körperlich näher kommen, ist auch kaum anzunehmen, dass die Erziehungsberechtigte versucht hätte, dem Sprössling auf neumodische Art und Weise das mit den Bienen und den Blümchen näherzubringen. Wal-Mart, wo der Player gekauft wurde, machte erst einmal Microsoft verantwortlich (das ist nun wirklich originell), nahm dann aber das Gerät zurück und rückte einen 25-Dollar-Gutschein raus.
Bleiben zwei Fragen: Was fummelt das Gör schon vor Weihnachten an seinen Geschenken herum? Und: Wäre es nicht wirklich clever gewesen, die Sexualkinematik auf die limitierten rosa Zunes zu spielen? Dann wäre alles stimmig gewesen ...

[dj]

  1. Ich kann mir im prüden Amerika nicht vorstellen, dass Pornos verkaufsfördernd sind. Grundsätzlich vielleicht schon, aber nicht bei der Zielgruppe Eltern und nicht vor Weihnachten. Aber bei den Verkaufszahlen dieses NVA-Rekorders eigentlich kein Wunder, dass jemand in der Marketing-Abteilung Amok läuft.

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