Clocky – Nervensäge zum Aufstehen

Was Wecker angeht, scheint es zwei grundsätzlich verschiedene Filosofien zu geben – entweder sie sollen einen möglichst sanft aus dem Schlummer in die harte Realität bringen, oder sie sollen den Adrenalinspiegel sofort in die Höhe pushen. Clocky gehört eindeutig in letztere Kategorie: Das kleine Miststück springt nach dem ersten Wecksignal vom Nachttisch und sucht ein sicheres Versteck, um von dort aus weiter zu lärmen und zu blinken. Ist also nur was für Leute, die innerhalb kürzester Zeit ihre Jagdinstinkte mobilisieren können – alle anderen dürften tödlich genervt sein. Aber auch wach.

[dj]

  1. Das Ding brauch ich – wenn man des Abends schon dazu übergeht, sein Handy (zwecks Wecker) irgendwo zu verstecken, dann stimmt was nicht… und nun dieses tolle Teil – wenn ich mir nur vorstelle, was für ein tolles Fluchen es gibt, wenn man todmüde auf dem Boden liegt und mit beiden Händen unter dem Schrank durch den Staub wühlt um dieses Ding zu fangen *g*

  2. Will ich haben! Meine Weckstrategie bislang: Wecker am Bett mit Snooze-Taste – zum Vor-Wecken. Benjamin-Blümchen-Wecker mit „Töröö, hey, du wirst ja gar nicht wach“ (ja, er spricht wirklich) im Bad, und für den Fall, dass ich nach dem ersten „Gang“ wieder ins Bett gehe, noch einen im Flur. Da ist Clocky schon stylisher. Aber das Argument mit dem Staub ist ein Problem: bei uns nicht unter dem Schrank (da passt das Ding, glaube ich, nicht drunter), aber unter dem französischen Bett.
    Geliebäugelt habe ich auch schon mit der Flying Alarm Clock, die einen Rotor abschießt, den man suchen muss.

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