SED: Geht ab wie die alte Staatspartei

Vielleicht war es ein böses Omen, dass Toshiba sein neues Fernseher-System ausgerechnet SED getauft hat – auf jeden Fall hat die Mitteilungspolitik des Unternehmens zu dem Produkt eine augenfällige Ähnlichkeit mit der Öffentlichkeitsarbeit des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden E. Honecker. Natürlich will man laut Toshiba-Präsident Atsutoshi Nishida weiterhin den Kapitalismus überholen schon im Frühjahr 2007 SED-Geräte auf den Markt bringen, aber dies nur in geringer Stückzahl und für „professionelle Anwender“ und nicht für die werktätige Klasse. Folgerichtig soll der SED-Fernseher auch ein teures High-End-Gerät werden, das sich nicht auf die Konkurrenz mit dem Pöbel der LCD-Geräte einlässt. Na dann eben nicht.

[dj]

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