30.000 Dollar für den perfekten Yanni-Sound?

Wenn man genau hinschaut, sieht man bei vielen CES-Fotos, die derzeit kursieren, das Bild eines schnauzbärtigen Menschen auf den Bildschirmen, über die gerade irgendeine Demo flimmert. Bei dem Herren handelt es sich um einen gewissen Yanni, der sich nach seiner Karriere als Mitglied des griechischen Olympia-Schwimmteams unseligerweise für die Musik entschieden hat und seither seichtes New-Age-Keyboard-Geplänkel auf die Welt loslässt, womit er vor allem in den USA Erfolg hat. Gut, wir hatten Andreas Vollenweider, aber der hatte wenigstens keinen Schnauzbart, was ja immer Unheil über die Menschheit gebracht hat (Hitler, Stalin, Saddam, Möllemann).
Genug damit: Hier jedenfalls kommt Yanni gerade zum Einsatz, um die Leistungsfähigkeit von HiVi Swans 2.3 zu demonstrieren, einem System von 117 Lautsprechern (darunter zwei Subwoofern), die in sieben Gehäusen stecken. Bei einem Preis von 29.040 Dollar nur was für Audiophile mit gehobenem Musikgeschmack (bei dem Kram, den ich höre, möchte ich gar nicht so genau wissen, wie da gerade die Gitarre geschrubbt wird). Da sollte Yanni die Kisten eigentlich persönlich vorbeibringen.

[dj]

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