Blu-ray: Porno oder Nicht-Porno?

Die aus der Erwachsenenfilmindustrie stammende Mitteilung, dass die Anbieter von Blu-ray das Format nicht zur Verbreitung von sexualpädagogischen Informationen zur Verfügung stellen wollen, bedarf einer gewissen Korrektur. Diese Aussage trifft nämlich anscheinend nur für Sony zu, während sich Marty Gordon, immerhin Vice Chair des BDA US Promotions Committees, verkündet, dass es kein explizites Verbot gebe, derartige Inhalte auf Blu-ray zu veröffentlichen. Theoretisch könnten sich die Produzenten der Geschlechterverkehrsfilme also auch an jemand anders als Sony wenden – vorausgesetzt, der betreffende Hersteller hat etwas freizügigere Vorstellungen davon, was da hochauflösend über den Bildschirm flimmern darf.

[dj]

  1. Ich kann Sony nicht verstehen. Auf der einen Seiten werden unter Sony-Level ekelerregende und menschenverachtende Horrorfilme wie Hostel produziert und vertrieben, auf der anderen Seite allerdings gehobene Vollerotik verpönt. Auch hier sollte wie für Horrorfilme gelten, was gesetzlich nicht verboten ist, kann angeboten werden. Der Zuschauer sollte selber über den Inhalt entscheiden.

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