New Yorks Taxifahrer sollen GPS-Überwachung bekommen

Wenn man in einer fremden Stadt in ein Taxi steigt, ist man praktisch auf Gedeih und Verderb einem unkalkulierbaren Schicksal ausgeliefert. Meiner Erfahrung nach wird man im besten Fall nur ein bisschen beschissen, im Extremfall nähert man sich einer modernen Variante des Straßenraubs.
Dass die New Yorker Taxifahrer, die jetzt zwangsweise mit einem im Fahrgastraum angebrachten Display für Werbung, Entertainment und GPS-Informationen beglückt werden sollen, das nicht gut finden, kann man da gut nachvollziehen – da könnte man ja allzu schnell feststellen, wie sehr man über den Tisch gezogen wurde. So argumentieren die Vertreter des Verkehrsgewerbes natürlich nicht, sondern sie lamentieren über Anschaffungskosten und Verletzung der Privatatmosphäre. Das wäre in Deutschland nicht besser, aber brauchen könnten wir so eine GPS-Kontrolle hier auch, oder?

[dj]

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