iPhone-Zahlen: Schall und Rauch?

Ein schönes neues Handy zu entwickeln, ist die eine Sache – es auch massig unter die Leute zu bringen, eine andere. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hat sich die Zahlen, die Steve Jobs so genannt hat, mal genauer angesehen, und festgestellt, dass die Pläne doch recht ehrgeizig sind.
So macht der Markt für Smartphones überhaupt nur 10 Prozent an allen Handy-Verkäufen aus, und das auch nur, weil die Preise gesunken sind. Insgesamt werden aber nur 80 Millionen Geräte in diesem Segment verkauft, so dass Apple aus dem Stand über 12 Prozent Marktanteil erobern müsste, ohne über irgendeine Erfahrung mit dem Vertrieb von Telefonen zu verfügen.
Da lassen sich auch die iPod-Erfolgszahlen nicht heranziehen – schließlich musste Apple auf diesem Gebiet nicht gegen etablierte Konkurrenz antreten. Und wer die Verkaufszahlen der Mac-Rechner im Auge hat, kann auch nur feststellen, dass Apple hier seit Jahr und Tag keinen echten Durchbruch schafft, selbst wenn die Marke durch den iPod quasi Gratis-PR bekommen hat.
Weil das nun alles kein Geheimwissen ist, wäre mein Tipp, dass wir bis zur endgültigen Einführung des iPhone noch einen deutlichen Preisrutsch erleben werden – einige Luft ist angesichts der Herstellungskosten ja noch drin.

[dj]

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