Swarovski tötet Vinyl

Wenn das Familienunternehmen Swarovski gerade mal nicht damit beschäftigt ist, Töchter im heiratsfähigen Alter mit dubiosen Ex-Politikern zu vermählen, um sie dann in der Regenbogenpresse ablichten zu lassen, verdient sich der österreichische Kristallmagnat mit der Zulieferung von Glitzerkram an die Produzenten von allem möglichen Schnickschnack ein Heidengeld. Das mag man nicht goutieren, aber von irgendetwas müssen wir ja alle leben.
Beim Vinyl Killer allerdings sind die Tiroler zu weit gegangen, wie ich ich finde: Da beteiligen sie sich aktiv an der Vernichtung von Vinyl, wenn dieser Glitzer-VW-Bus, der mit einer Tonabnehmernadel ausgerüstet ist, über Schallplatten fährt und ihnen Geräusch entlockt. Fürs Vinyl dürfte der Schaden beachtlich sein, und so was macht man nicht, auch wenn’s vielleicht mit der Aussteuer für die nächste Tochter klemmt.

[dj]

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