Blut und Spiele

Harte Zeiten für chinesische Gamer: Moliyo, Betreiber des MMORPG Cabal, hat 120.000 Spieler, die versucht haben, das Game zu hacken, vor die Wahl gestellt, ewige Verbannung zu erdulden oder Blut zu spenden.
Das Unternehmen macht das natürlich nicht, um im eigenen Keller Vampirhorden zu züchten (obwohl: wer weiß?), sondern um die Blutbanken der chinesischen Krankenhäuser wieder aufzufüllen, die nicht mehr sonderlich populär sind, seit sich Tausende von Spendern HIV-Infektionen geholt haben.
Moliyo macht übrigens auch Neueinsteigern das Angebot, sich durch Blutspenden Gratis-Accounts zu besorgen, und will den Spielern so ein Gefühl der sozialen Verantwortlichkeit vermitteln. Sicher gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht wäre etwas Ähnliches ja auch bei uns mal eine Möglichkeit, aus der leidigen „Killerspiel“-Debatte auszubrechen.

[dj]

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