Airsoft: Killerspiele im Büro

Bis zu 25 Meter weit sollen die 12 weichen Plastikkügelchen aus der Airsoft Handgun (für 9,99 Soft-Dollar) fliegen können. Manchmal reicht es einfach nicht, seine Bürokollegen im Counterstrike-Match an die Wand zu brettern, manchmal muss man den Laserpunkt direkt auf die schwitzende Stirn des Sachbearbeiters aus den zweiten Stock richten und kaltlächelnd abdrücken. Ja, richtig, mit Laserzieldings. Da seht ihr mal, was diese ständigen Killerspielediskussionen aus uns machen. [fe]

[via uncrate]

  1. Die „waffe“ zu bestellen würde unter Umständen noch gehen (je nach Stärke)
    Allerdings nicht mit dem Laserzielgerät sonst bekommt man u.U. ganz schnell Ärger mit dem Staatsanwalt, denn:
    Zielhilfen welche das Ziel „Illuminieren“ sind (in Deutschland zumindest) illegal. Ja, auch wenn:

    1. …diese nur auf einer besseren „Erbsenpistole“ montiert sind
    und
    2. …ihr einen Waffenschein hättet (aber dann wüsstet ihr das bereits.)

    Dürfte mindestens Probleme wegen des WaffenGesetzes eventuell sogar wegen des KriegswaffenkontrollGesetzes geben.
    Im übrigen sind die Kugeln im allgemeinen aus HARTplastik und sollten unter keinen Umständen auf ein ungeschütztes Gesicht geschossen werden wenn man nicht massive Augenverletzungen (Blindheit o.Ä.) in Kauf nehmen will.

  2. Übrigens reicht der Besitz nur des Laserpointers mit einer Waffenmontage schon aus für einen Verstoss gegen das WaffG.
    Das KWKG greift erst bei Lasern die Blenden oder töten können.
    Das Alles muß man nicht nur als Besitzer eines Waffenscheins sondern auch als Besitzer einer Waffenbesitzkarte oder eines Jagdscheins wissen.
    Ein Verstoß gegen das WaffG führt zum Verlust aller Waffen.
    Alle anderen Laien kommen mit einer Geldbuße um die 1000 € weg.

    Also liebes Gizmodoteam,
    bitte mehr Sorgfalt beim kopieren amerikanischer Websites.

  3. Ihr sollt doch den ganzen Quatsch gar nicht kaufen. Oder was soll irgendein Gizmodo-Leser mit 10 neuen Handy pro Monat. Es genügt völlig, wenn ihr Spass beim Lesen habt und ab und zu ein Gerät erwerbt. Eines, das man wirklich braucht.

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