Roboter sind niedlich und tödlich

Alle mögen Roboter. Und genau hier beginnt das Problem. Weil Militärs natürlich auch Roboter mögen. Nicht weil die niedlich sind. Sondern weil die viel billiger sind als Rekrutierung, Ausbildung, Versorgung, Einsatz, Bergung, Heimflug und Staatsbegräbnis in Kentucky oder Wisconsin. Plus: es gibt keine schlechte Presse, wenn Roboter draufgehen. Ein winziges, nahezu unbedeutendes Problem gibt es noch: das internationale Kriegsrecht. Das schreibt vor, dass die direkte Entscheidung zum Waffengebrauch gegen Menschen ebenfalls von einem Menschen getroffen werden muss. Zum Glück gibt es fähige Strategen wie John S. Canning, Chef-Ingenieur am Naval Surface Warfare Center in Dahlgren, Indiana. Der hatte die Idee, Kriegsroboter so zu programmieren, dass sie nur auf Waffen schiessen. Zum Beispiel auf AK47-Maschinengewehre in den Händen minderjähriger Milizen. Der Rest läuft unter Kollateralschäden. Problem gelöst. [fe]

[via defensetech]

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