PS3 versaut Sony die Bilanzen

Nichts Gutes wird Sony-CEO Howard Stringer nächstens wohl offiziell zu verkünden haben: Nach Einschätzung der Analysten von Bloomberg hat die PS3 ein Milliardenloch in die Finanzen von Sony gerissen. Die Spiele-Abteilung bringt es fürs Finanzjahr nämlich wohl auf den Rekordverlust von 245 Milliarden Yen (macht rund 1,5 Milliarden Euro). Davon geht die Hälfte aufs letzte Quartal, genauer gesagt auf die PS3.
Dass es in dem Quartal, in dem ein neues PlaySation-Produkt an den Start geht, zu Verlusten kommt, ist bei Sony nichts Neues, aber die Dimension schon. Da konnten auch „Spiderman 3“ und der Erfolg der Bravia-Fernseher nichts mehr retten.
Interessant noch fürs gemeine Konsumentenvolk: Die Analysten von Merril Lynch erwarten, dass trotz dieser Zahlen im kommenden Finanzjahr mit einer PS3-Preissenkung zu rechnen ist, die sie auf 20% schätzen.

[dj]

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