Hitachi will ins Hirn schauen

Hitachi hat ein tragbares Gerät zum Lesen der Hirnaktivitäten entwickelt, bei dem „harmlose“ Laser-Strahlen auf die Denkfabrik abgeschossen werden. Dass ganze dient natürlich in erster Linie dem Wohle der Menschheit, also medizinischen Zwecken. Dann kommt lange nix, und dann wird zaghaft angedeutet, dass man damit vielleicht auch messen könne, was im Schädel beim Betrachten von Werbung und bei Kaufentscheidungen vor sich geht. Und dann könnte man zuguterletzt auch „Gedankenspiele“ entwickeln, die so aussehen würden wie im Bild rechter Hand.
Da frag ich mich nur, was gerade passiert, nachdem wir eben erst den Magnet-Fröhlichmacher hatten. Die Wiederentdeckung des Gehirns? Wenn der Trend erst mal die Politik erreicht – die Konsequenzen wären kaum auszudenken ….

[dj]

  1. Hallo Forum,
    da werden sich die Profilneurotiker aller coleurs aber freuen! Wieder ein schöner Bewertungsfaktor bei Einstellungstests und die Werbepsychologie hat zudem ein weiteres Messinstrument um Kundengruppen zu kategorisieren und deren Bedarf im vermeintlich gesamtwirtchaftlichen Wohl zu planen. Der Volksmund hat auch hier einen interesssanten Spruch parat, der von Kirschen (hier vielleicht besser: Knicker?) handelt, die in Nachbars Garten mutmaßlich immer am schönsten sind…

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