iTunes: DRM-freie Songs kommen mit User-Informationen

Dass es jetzt bei iTunes Songs ohne DRM gibt, bedeutet nicht, dass man damit machen kann, was man will. In den heruntergeladenen Dateien stecken nämlich auch Informationen über den User-Account, und wer allzu freigiebig mit seinen neu erworbenen Songs umgeht, dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit bald Ärger bekommen.

[dj]

  1. Hmm, in meinen Augen ist das vollkommen OK – innerhalb der bestehenden Gesezte kann ich das Material ja vollkommen ungehindert nutzen. Mir wird keinerlei Sicherheitskopie dadurch verwehrt, ich kann den Song auch auf andere Player transportieren, etc.

    Das empfinde ich nicht als übermäßige „Gängelei“ durch iTunes…

    Abyssina
    SvH

  2. das fänd ich akzeptabel.

    ok, vielleicht nicht in klartext sondern eventuell als accountnummer oder so..

    ein nicht ganz schlechter ansatz.

  3. das finde ich super!
    Hab nämlich schon darüber gerätselt, wie man dann in der Not der Polizei weis machen soll, dass es legale songs sind!

    Mal eine andere Frage, ich versteh die Vorgehensweise im code nicht, kann mir einer erklären, wie ich das selber nachstellen kann?

  4. Namentliche markierte Files würde ich mir nie kaufen. Man stelle sich mal vor, die Files werden geklaut, gehen verloren, sind beim Weitergeben des alten PCs noch irgendwo auf der Platte. Oder man macht „einzelne“ oder „wenige“ Kopien für Freunde. Das ist meines Wissens erlaubt. (Oder nicht? Man weiß gar nicht mehr, was erlaubt ist.) Nun stellt jemand die Files ins Internet.

    Das kann mehr Ärger machen als eine verlorene Bankkarte, die man wenigstens sperren kann. Die Forderungen der Musikindustrie sind maßlos und unberechenbar. Muss man einen verschlampten Player im Wert von einigen zig Euro mit großem Brimborium bei der Polizei melden? (Und später findet man ihn hinterm Bett, weil er aus der Hosentasche fiel.)

    Ich kaufe lieber anonyme CDs ohne Kopierschutz. Sooo teuer sind die nun auch nicht.

  5. habe gerade auf Inquirer gelesen, dass man die Files sogar manipulieren kann! d.h. die Gefährlichkeit geht noch eine Stufe höher. war mir beim ersten Lesen hier, gar nicht so bewusst.

  6. „Akzeptabel“, hm?
    Man muss also nur den Namen oder die Accountnummer eines unliebsamen Mitbürgers auftreiben, ein paar Songs entsprechend manipulieren und für die Verbreitung auf Tauchbörsen etc. sorgen – und voila!
    Der arme Kerl ist dann finanziell ruiniert. Und wenns nach der GEMA geht auch ne Weile hinter Gittern.
    Perfekt! Sag ich da nur.

  7. naja, vielleicht kann man ja doch noch hoffen. Die eff.org schreibt, dass sich in den files noch mehr Informationen tummeln müssen, die aber noch nicht entschlüsselt worden sind (vielleicht auch gut so!)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising