Anonyme Kino-Petze

In einer US-Kinokette wird jetzt an Stammgäste ein Gerät ausgegeben, mit dem sie sich anonym beim Aufsichtspersonal über Mängel der Filmvorführung beschweren können, z.B. über Bild- und Klangqualität, Piraterie (!) und „weitere Störungen“. Mal abgesehen davon, dass man schon ein übergesetzestreuer Bürger sein muss, um „Piraten“ als Störung zu betrachten, finde ich, dass das pauschale „weitere Störungen“ einfach nicht detailliert genug ist: „Das Essen des Nachbarn stinkt“, „da raucht wer“ oder „ich werde gerade körperlich bedroht“ zum Beispiel wären nicht schlecht – zumindest in Neukölln.

[dj]

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