Handy-Uhr zum Fühlen

Man kennt die Situation: Chef/Schwiegervater/Dozent/(....) findet mal wieder kein Ende, aber da man sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befindet (oft finanzieller Art), kann man nicht auf die Uhr schauen, weil das als grob unhöflich gelten würde. Die glücklichen Besitzer von Java-fähigen Handys können sich ein kleines Gratis-Programm herunterladen, mit dessen Hilfe sie die Uhrzeit in der Hosentasche fühlen können.
Das Ganze funktioniert ähnlich wie die gute alte Kirchturmuhr: Nach Druck auf die Taste 5 gibt das Handy für jede Stunde eine lange Vibration von sich (im 12-Stunden-Modus). Danach folgen kürzere Vibrationen für Fünf-Minuten-Zeitabschnitte. 14 Uhr 50 ist also zweimal lang, zehnmal kurz. Jetzt muss man nur noch lernen, ohne hinzusehen die 5-Taste zu erwischen.

[dj]

  1. Wahrscheinlich hat man die Taste 5 genommen, weil die bei so ziemlich allen Zehnertastenblöcken (also auch am Handy) mit einer kleinen Erhebung gekenntzeichnet ist. Die findet man auch blind ganz flott…

  2. Ich denke mal, nach den 2 x langen Vibrationen kommen anschliessend „10“ x kurze Vibrationen. Sonst kommen wir mit 5-Minuten Abschnitten nicht auf 14:50 Uhr…

    …oder liege ich da falsch?

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