ThinkPad Reserve Edition: Laptop für Dummies?

Jetzt ist die Reserve Edition endlich da, und obwohl die Specs ganz ordentlich sind (160GB HDD 5400RPM SATA mit Hardware-Verschlüsselung, 12,1-Zoll-Display, 2GB RAM, angeblich sieben Stunden Akku-Laufzeit, Intel Centrino Pro, Core 2 Duo L7500 CPU), rechtfertigen sie doch nicht ganz den Preis von 5.000 Dollar. Das aber tut der Begleitservice (nein, nicht der Begleitservice), den’s dazu gibt. Kurz gesagt kann man mit dem Laptop jeglichen Unfug machen, dann laut „Mami!“ schreien, und schon kümmert sich einer um alles und hält auch die Klappe, was da alles auf der Festplatte war. Allerdings ist nirgendwo zu lesen, dass der Support den Kunden auch erklärt, wo beim Klopapier oben und unten ist.

[dj]

  1. Die Thinkpad Reserve Edition ist ein Produkt, nach dem meiner Meinung nach niemand gefragt hat. Ein Produkt, das angeblich nur auf „Einladung“ verkauft wird, lächerlich. Das Gerät ist ein in Leder eingebundener Thinkpad X61s, der in dieser Ausstattung OHNE Leder ungefähr weniger als die Hälfte kosten dürfte, was die Reserve Edition kostet.
    Dann muss man sich noch fragen, welcher „Profi“ so viel Geld für einen Laptop ausgibt, wenn er den „Service“ um das Gerät herum nicht benötigt. Ein Laie kann wiederum mit so einem Gerät auch nicht viel anfangen.

    Kurzum: anstatt etwas wirklich Tolles anzubieten, bietet Lenovo einen Marketinggag an, etwas was ich gerade von einer Firma wie Lenovo nie erwartet hätte, da Lenovo/IBM Geräte vor allem funktionell sind und für „Profis“ gebaut werden. Warum keine SSD? Warum kein spezielles hochauflösendes Display, das bei jedem Licht (auch im Freien) problemlos angesehen werden kann? Warum kein Akku mit neuer Akkutechnologie und über 10 Stunden Laufzeit? Warum… GENAU: etwas NEUES oder zumindest etwas, was einen Käufer auch wirklich einen echten Gegenwert gibt. Die Reserve Edition ist meiner Meinung nach ein Witz.

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