CSS: Bald per Order unknackbar?

Die DVD Copy Control Association, verantwortlich für die Lizenzierung von CSS, berät derzeit angeblich heimlich, still und leise einen Lizenzzusatz, der das Rippen und Kopieren von DVDs gänzlich illegal machen soll. Hinter dem Vorschlag stecken die Vertreter von Warner, Intel, HP, Toshiba, Walt Disney und Pioneer, die in dem Gremium sitzen. Nach den Vorstellungen der Herrschaften könnte man dann nicht mal mehr eigene DVDs auf einen Media Center PC spielen, sondern müsste immer den Silberling einlegen. Zum Glück sind ähnliche Vorschläge bei Abstimmungen bereits zweimal gescheitert, aber das Ganze macht schon noch mal deutlich, dass die Unterhaltungsindustrie kein prinzipielles Interesse an „Fair Use“-Konzepten hat, sondern sich nur – wie im Fall des Musik-DRMs – darauf einlässt, wenn die Schlacht sowieso verloren ist.

[dj]

  1. Was soll der Satz … darauf einlässt, wenn die Schlacht sowieso verloren ist …? Die Schlacht bezgl. der DVD ist doch schon lange verloren. Außerdem stellt sich die Frage, ob es in Deutschland rechtens ist, wenn nachträglich Verträge geändert werden. Zu letzt war doch MS deshalb in Kritik geraten.

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