Canon auf den Spuren der Harry-Potter-Hacker

Nachdem sich alle Welt bis zum Anschlag darüber aufgeregt hat, dass das letzte Buch mit den Abenteuern des pubertierenden Zauberlehrlings im Internet kursiert, ist Canon zur detektivischen Tat geschritten. Die Kamera, mit der die Buchseiten abfotografiert wurden, lässt sich nämlich als Canon Rebel (!!!) 350 identifizieren, und wenn der Besitzer des drei Jahre alten Modells damit schon irgendwann mal den Service von Canon in Anspruch genommen hat, dann werden sie ihn auch erwischen und in eine Kröte verhexen. Falls er das allerdings noch nicht getan hat, ist er jetzt vorgewarnt, muss aber seine Kamera abschreiben.

[dj]

  1. In der Vollansicht von Ami Gizmodo sieht man, daß das Bild per Photoshop entstanden ist. Und eigentlich weiß ja auch jeder, der in den letzten 6 Monaten beim Friseur eins von den Bilderheftchen geblättert hat, daß Harry Potter mehr so auf Pferde steht…

    Und der Aussage von Canon ist auch eine Prise Salz zuzufügen. Denn wer sagt, daß derjenige, der offenbar das Buch abfotografiert hat (schonmal was von Scannern gehört?), nicht auch die Cam geklaut hat?

  2. @jommes

    Wenn sie es ganz einfach hatten, waren die Bilder nicht nachbearbeitet und die Informationen noch „im“ Bild enthalten.
    Wenn einige User ihre Bilder ins www stellen kann man u.A. mit Opera via Bildeigenschaften auch den Kameratyp „auslesen“

    Weiß jetzt nicht, ob es Canon war, aber es wurden auch „Watermarks“ (auf dem ersten Blick unsystemat. gelbe „Pünktchen“)auf Ausdrucken gefunden, welche der Drucker des Herstellers ins Bild integriert. Diese enthielten meines Wissens nach auch den Druckertyp und ein paar weitere „Informationen“.

  3. Canon kann nicht nur ermitteln, mit welchem Kameratyp die Bilder geschossen wurden, sondern auch noch, mit welcher konkreten KAMERA?
    Wenn das stimmt, sollten Datenschützer Sturm laufen. Da bin ich ja mal gespannt…

    Mo

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