Alkohol: Wer hat, kann leuchten lassen

Japaner und Alkohol gehen ja – schon genetisch bedingt – nicht unbedingt gut zusammen, und Produkte wie diese Tischlampe vertiefen nur noch den Eindruck, dass es da ein paar grundlegende Miss- verständnisse gibt. Gedacht ist die Konstruktion als eine Art Zurschau- stellung des Bestands an alkoholischen Getränken: Man steckt eine Flasche in die Halterung, wirft das Licht und schon erstrahlt der Raum in der Tönung der in der Flasche befindlichen Flüssigkeit.

Was bei Weinen schon mal gleich kompletter Unfug ist: Die lagert man in kühlen Räumen fernab jeglichen Lichts. Schnaps ginge schon, erweckt aber den Eindruck, man sei dem harten Stoff verfallen. Und Bier? Das wär dann so prolo, dass es fast schon wieder cool wäre. Vor allem, weil die Lampe immerhin umgerechnet rund 130 Euro kostet. [dj]

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