Der freundliche Faschist im Internet

Ist es etwa schon dem Besuch der bekanntesten deutschen Hosenanzug-Trägerin in Peking zu verdanken, dass die chinesische Regierung zumindest so tut, als wolle sie nicht mehr ganz so arg gewalttätig gegen den Missbrauch der Meinungsfreiheit vorgehen?

Ab dem 1. September jedenfalls sollen diese freundlichen Vertreter der chinesischen Polizei-Autorität als animierte Figuren im Halbstunden-Takt über die 13 führenden Internet-Portale des Landes wandeln und deren Nutzer ermahnen, keine illegalen Sites zu besuchen. Womit dann allerdings vor allem diejenigen Seiten gemeint sind, die Zweifel an der Weisheit der Parteiführung anmelden.

Ob zu der neckischen Animation auch virtuelle Verhaftung , Folterung und Einweisung ins Straflager gehören, ist leider nicht bekannt. [dj]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising