Hin und her, kreuz und quer

Wieder einmal enttäuscht Tokyoflash nicht als Lieferant von Uhren, bei denen das Ablesen der Zeit eine gewisse Konzentration und geistige Beweglichkeit erfordert, die den nerd so angenehm von seiner zifferngläubigen Umwelt abhebt. Das neueste Exemplar heißt Geomesh. Um es dem Besitzer dieser Uhr noch ein wenige schwerer zu machen, liest man hier die Uhrzeit nicht einfach nur aus Linien verschiedenfarbiger Lichter ab, sondern muss dabei auch noch die Richtung wechseln, da die Stunden in einer vertikalen und 5-Minutenblöcke in horizontalen Linien dargestellt werden.

Theoretisch erschließt sich das beim Blick auf die Gebrauchsanweisung schnell, praktisch bin ich mir da nicht so sicher. Kostet 88 Euro. [dj]

070912_geomesh-instructions.jpg

  1. Doch funzt auch praktisch ganz gut. Gerade die Minutenaufteilung ist sinnvoll angelegt und auch schnelll zu erfassen sofern man nicht die Anglo-Variante (Viertel vor o.ä. ) benutzt.
    Eine komplette gelbe Linie = 1/4
    zwei komplette gelbe Linien = 1/2 (2/4)
    drei komplette gelbe Linien = 3/4
    Der Rest ist dann schnell erfasst und auch auch einer normalen analogen Uhr mit Strichen nicht unähnlich, nur dass man hier halt nicht kreisförmig denken darf.

    Die gut 3sekündige Animation bevor die Uhrzeit erscheint lässt sich mit einem zweiten Druck auf den Button auch abbrechen.

    Ein großes Manko hat die Uhr aber schon. Bei starker Sonnenstrahlung, wie an einem schönen Sommertag, wird´s tatsächlich schwierig die Zeit abzulesen. Die Ursache liegt hier jedoch darin begründet, dass man die LEDs dann kaum noch sieht.

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