NASA hat die härtesten Chips

Wer hätte gedacht, dass die gute alte amerikanische Raumfahrt- Behörde auf ihre alten Tage noch mal unter die Chip-Produzenten gehen würde? Muss sie aber wohl eher gezwungenerweise, denn normale Hersteller haben nicht die Produkte für die extremen Bedingungen des Raketenflugs zu bieten, die auf der Erdoberfläche nicht vorkommen (außer auf meinem Schreibtisch). Die Prozessoren, die die NASA entwickelt hat, halten Spitzentemperaturen von bis zu 600 Grad Celsius aus; bei einem ersten Test liefen sie 17 Stunden im Dauerbetrieb unter 500 Grad. Irgendwann (aber wann?) sollen die Technologien, mit denen diese Chips entwickelt wurden, auch dem Normalverbraucher zur Verfügung stehen, was ja immer ein beliebtes Argument ist, wenn es darum geht, Spitzenausgaben zu rechtfertigen.

Was hat sich da eigentlich seit der (umstrittenen) Teflon-Pfanne da in den letzten Jahrzehnten getan? [dj]

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