Wo rohe Kräfte sinnlos walten …

Ein wesentliches Problem beim Einsatz von Roboter-Greifarmen besteht darin, dass die Greifer nicht wissen, wie kräftig sie eigentlich zupacken dürfen. Die Lösung bestand bisher darin, sie entweder von vorneherein genau zu programmieren oder sie selbst durch Ausprobieren feststellen zu lassen, wie hart ein Objekt ist. Letztere Methode ist natürlich nur bedingt einsatzgeeignet und kommt z.B. beim Transport von Eiern überhaupt nicht in Frage. Intel hat daher eine Technik names Pre-Touch entwickelt, bei der zuerst Sensoren ein Objekt scannen und seine Widerstandsfähigkeit berechnen, damit dann anschließend der Arm richtig greift. Die Forscher hoffen, dass das Ganze dazu beiträgt, dass Roboter auch im Haushalt richtig nützlich werden, und zum Beispiel Getränke bringen oder den Fußboden freiräumen können, bevor der Roomba staubsaugt. [dj]

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