nano: Billig wie nie (aber nicht für den Käufer)

Die Schrauber von iSuppli haben sich den neuen iPod nano vor- bzw. ihn auseinandergenommen und sich angeschaut, wie teuer die Einzelteile waren.

Und siehe da: Was unter der Oberfläche steckt, ist deutlich billiger als es noch bei der ersten Generation der nanos der Fall war. Offenbar hat Apple einen Preiskrieg unter den Zulieferern angezettelt und so die Komponenten deutlich billiger bekommen. Der Materialwert des 4GB-Modells beträgt demnach 58,85 Dollar, der der 8GB-Version 82,85 Dollar – im Laden stehen beide für deutlich mehr als den doppelten Preis.

Wäre zwar schöner gewesen, wenn Apple seine Preisvorteile zumindest teilweise an die Käufer weitergegeben hätte, aber immerhin zeigt die Analyse, dass reichlich Luft für Preissenkungen da ist, wenn die Konkurrenz Druck erzeugt. [dj]

  1. naja, ich denke der Ipod läuft eh ausser konkurenz… zumindest vom Namen her..

    Anders gesagt: er hat es nicht nötig billig zu sein.
    Gekauft wird er so oder so.

  2. Witzig CPU bestehen ja nur aus ein Paar mineralien die kosten ja auch fast nichts im Baumarkt wieso ist den ein Core 2 Duo so teuer??? :)

    Wer solche aufstellungen mach ist einfach nur dumm!

  3. @Bugman: Hier steht ja nicht, dass sie die Rohmaterialien zu einen günstigen Preis kaufen, sondern die fertigen Teile. Du vergleichst also Äpfel mit Birnen. Und außerdem hieß es ja auch nicht, dass Apple den iPod zum Selbstkostenpreis verkaufen soll, sondern nur, dass der Gewinn den sie pro verkauftem Stück machen relativ hoch ist. Deshalb werde ich auch nie so ein Teil kaufen.

  4. Klar das die stofflichen Bestandteile deutlich billiger sind als die Einzelteile. Deswegen gilt bei Consumer-Geräten auch die Faustregel, dass der (empfohlene) Verkaufspreis etwa doppelt so hoch ist wie der Preis der Komponenten.
    Was viele nicht berücksichtigen:
    – Montage des Gerätes
    – Tests kosten auch Zeit und Geld, besonders wenn repariert werden muss
    – Verpackung und Zubehör
    – Transport der Teile zur Fabrik und der Geräte in den Laden
    – Beratung und Verkauf (die hinter der Theke wollen auch leben)
    – Entwicklung und Marketing kosten auch Geld
    – nicht zuletzt Rücklagen für die Gewährleistungsansprüche
    – Preissenkungen

    Hab ich was vergessen? Ja, einen Gewinnanteil, der

  5. Ick sag nur: In U-S-A! U-S-A! kostet der Stuff unsere Beträge in $! Das sagt schon alles über die Natur der Firma Apple aus…
    Ich war echt gespannt ob diese Preispolitik auch beim iPhone durchsetzbar ist. Und siehe da… ja.. Wer sich so ein Ding kauft muss echt ein Trottel sein. (Zumindest für diesen Preis)

  6. Sicherlich muss man alle Kosten berücksichtigen, allerdings hat Apple immernoch die höchsten Margen in diesem Bereich. COPIC hat vollkommen recht, die faustregel scheint zu sein Dollar=Euro, und hier ist definitiv nicht mehr mit irgendwelchen Kosten zu argumentieren, denn die Dinger werden alle in China produziert, somit die selben Kosten, egal ob in den USA oder Europa verkauft wird. Also macht das einen 30% teureren Preis in Eurpoa! Argumentiert jetzt mal sinnvoll weiter, weshalb das Ding bei uns so teuer ist…

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