Fraunhofer Institut entwickelt vielversprechende künstliche Hornhaut

Wenn es ein Institut gibt, das regelmäßig richtig kooles Zeug entwickelt, dann ist das ja wohl das Fraunhofer Institut, beziehungsweise die Fraunhofer Gesellschaft. Schon allein wegen MP3 muss man die Forschungsgesellschaft einfach lieben. Das Forschungsspektrum ist riesig und auch für den medizinischen Fortschritt wurde schon einiges entwickelt. Ganz neu ist beispielsweise die Entwicklung von künstlichen Hornhäuten am Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung in Potsdam in Zusammenarbeit mit der Uniklinik für Augenheilkunde in Regensburg. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, eine künstliche Hornhaut mit verschiedenen Beschichtungen zu entwickeln, die sowohl am Rand gut mit dem natürlichen Gewebe verwächst als auch am vorderen optischen Bereich nicht austrocknet und stets mit Tränenflüssigkeit benetzt ist. 2008 wird die Untersuchung am menschlichen Auge beginnen. Und das dürfte nicht wenige Menschen sehr erfreuen, warten doch allein in Europa derzeit rund 40000 Menschen - oft vergeblich - auf eine Hornhaut-Spende, die bislang die einzige Möglichkeit war einer Erblindung entgegenzuwirken. [bda]

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