Butter ganz präzise abschneiden

Früher hat man sowas nicht gebraucht! Noch immer sehe ich meine Urgroßmutter vor mir, wie sie mit Augenmaß und großem Küchenmesser beherzt das benötigte Stück Butter vom ganzen Stück abtrennt, um ihren leckeren Apfelkuchen zu backen. Der hat immer geschmeckt. Auch wenn der Schnitt versehentlich einen Millimeter neben der gewollten Stelle lag. Und heute? Hat man anscheinend keinen Mut mehr zu dieser Art, aus dem Bauch heraus zu kochen (man könnte auch echtes Kochen dazu sagen). Lieber verlegt man sich auf sogenannte Präzisionsküchengeräte. Wie diesen Butterschneider. Naja. Umgerechnet sieben Eurinchen, die man zum Fenster hinauswirft, tun zwar nicht wirklich weh, müssen aber auch nicht sein. [bda]

  1. Es soll tatsächlich Menschen geben, die rechnen können und im einfachsten Fall sogar den Dreisatz beherrschen. Kann aber nur ein Gerücht sein.
    Zumindest ist mein Vorposter nicht die Zielgruppe.
    Wie sagte, ein Freund von mir: Wer Faul (oder in dem Fall „nicht mutig“) sein will, der muß nur intelligent genug sein.

  2. Wenn man eh die Waage wegen des Mehl draußen hat, dann benutzt man die zweckmäßigerweise auch für die Butter statt sich noch einen Staubfänger zu kaufen.

    Aber es gibt ja Menschen, die alles so kompliziert wie möglich haben möchten. Wie mein Vorposter. Ob das ein Zeichen von Intelligenz ist wage ich zu bezweifeln.

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